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Glory to Putin!

Spiegel-Fusion

augstein

In Deutschland gab bei einer Pressekonferenz der Anteilserbe des Magazins „Der Spiegel“ Jakob Augstein bekannt, dass die Zeitungen der Spiegel, seine Zeitung der Freitag und ergänzend die FDJ-Zeitung Junge Welt und das ehemalige SED-Organ das Neue Deutschland sich zu einer journalistischen Einheitsfront formiert haben. Auch die Kooperation mit dem britischen Guardian soll noch verstärkt werden. Die Kartellbehörden hätten einer Verlagsfusion unter dem Dach des Spiegel zugestimmt. Die Medienvielfalt in Deutschland müsse gewahrt bleiben, sagte Augstein, der noch im Jahr 2004, nach dem Tod seines Vaters, in einem Interview sagte, er könne sich keine Rolle als Verleger in der Zeitung seines Vaters vorstellen, deshalb werden die Zeitungen weiterhin unter ihren vertrauten Namen firmieren, ihre journalistische Ausrichtung würde jetzt aber unter seinem Vorsitz koordiniert. Weitere Mitglieder des geplanten Koordinationsgremiums seien Jürgen Elsässer, Christopher Hörstel, Jürgen Todenhöfer, Peter Scholl-Latour, Eva Herman und Natalija Narotschnizkaja , die mit Augstein zusammen zur Pressekonferenz erschienen waren.

Aufgabe der Medien in Deutschland müsse es sein, den amerikanischen und zionistischen Einfluss von der deutschen Politik fernzuhalten. Dieser sei im Laufe der Krisen in Syrien und in der Ukraine in einem so unerträglichen Maße angewachsen, dass nur noch ein koordiniertes Vorgehen linke, antiimperialistische Positionen wahren könne.

Die Enthüllungen Snowdens hätten bewiesen, dass wir mehr denn je zum Handlanger einer faschistoiden US-Regierung geworden seien. Die traditionell guten Beziehungen zu Russland würden von der deutschen Politik verspielt und Russland zu einem Hassobjekt aufgebaut. Dabei sei es gerade Präsident Putin, der sich wie kein zweiter Politiker für den Frieden engagiere. Er habe sich bei der UN-Entscheidung für den Libyenkrieg enthalten, er habe eine US-Aggression in Syrien verhindert und er habe Friedenstruppen an die russische Grenze zur Ukraine geschickt, die die Aggressionen der faschistischen ukrainischen Regierung gegen die friedfertigen Föderalisierungsdemonstranten eindämmen.

Fragen ob diese Verlagsfusion von Russland oder indirekt über das Institut de la Démocratie et de la Coopération finanzielle Zuwendungen erhalte, wurden von Augstein abweisend beantwortet. Peter Scholl-Latour reagierte empört. Der Journalismus in Deutschland sei verkommen. Es sei eine Unverschämtheit ihm als altem Kämpfer gegen den Faschismus Russland-Nähe zu unterstellen. Putin sei kein Faschist! Er ließe sich nicht von Faschisten bezahlen.

Zum Schluss der Pressekonferenz schlug Jakob Augstein vor, die Internationale zu singen, erntete damit aber heftigen Widerspruch von Seiten Elsässers und Natalija Narotschnizkajas.

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